Mode für alle :
Die Avantgarde geht auf den Massenmarkt

Lesezeit: 3 Min.
Der Brite Hussein Chalayan designt jetzt für Puma
Künstlerisch wertvoll, aber schwer verkäuflich: Viele Designer kamen bisher beim Massenpublikum nicht an - zu extravagant. Doch nun arbeiten viele Modemacher mit Kaufhäusern und Modemarken zusammen und schmücken diese mit einem guten Namen.

„Hess natur“ experimentiert mit der Avantgarde - und bestätigt damit den Trend, dass immer mehr Modemacher vorübergehend oder auf Dauer mit Kaufhäusern oder Modemarken zusammenarbeiten. Für Designer, deren Entwürfe bisher vielleicht künstlerisch wertvoll waren, aber schwer verkäuflich, hat das mehrere Vorteile: Sie machen ihren Namen bekannt, sie verkaufen ihre Produkte an viel mehr Kunden, und sie verdienen Geld, das sie in ihre eigene Modelinie investieren können. Die Marken wiederum kaufen sich in den Trend ein und schmücken sich mit der „allure“ eines Namens. Hier die besten Beispiele für den Modetrend des Jahres:

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Alfons Kaiser
Alfons KaiserVerantwortlicher Redakteur für das Ressort „Deutschland und die Welt“ und das Frankfurter Allgemeine Magazin.