FAZ+Nach dem Wahlsieg :
Viele Momente der Genugtuung für Trump

Von Majid Sattar, Washington
Lesezeit: 4 Min.
Folgenschwerer Tag: Am 6. Januar 2021 spricht der damals abgewählte Donald Trump vor dem Weißen Haus.
Der gewählte Präsident will sich in Kürze mit Joe Biden im Weißen Haus treffen, das er vor vier Jahren nicht verlassen wollte. Vorerst sendet der Republikaner versöhnliche Signale.

Als Donald Trump am 20. Januar 2021 mit seiner Frau Melania aus dem Weißen Haus trat und zum – vorerst – letzten Mal den Präsidentenhubschrauber „Marine One“ bestieg, atmete Washington auf. Nach der Wahl im November hatte der abgewählte Präsident deutlich gemacht, dass er nicht gewillt war, freiwillig den Amtssitz zu verlassen. Nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar änderte sich die Lage. Ein zweites Impeachment-Verfahren wurde eingeleitet – und Mitch McConnell, der führende Republikaner im Senat, schloss öffentlich nicht aus, Trump zu verurteilen. Dann wäre der Senat in der Lage gewesen, ein Ämterverbot gegen ihn zu verhängen. So ist es freilich nicht gekommen. McConnell entschied sich letztlich dagegen.

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